Thermoaktive Regale: Möbel mit Phasenwechselmaterial (PCM) für passive Kühlung und Wärme adpufferung im Wohnraum
Warum heizt sich dein Wohnzimmer so schnell auf 26 was, wenn ein Regal das Problem leise mitl 26 24sen k f6nnte? Thermoaktive M f6bel mit Phasenwechselmaterialien (PCM) speichern tags fcber W e4rme und geben sie zeitversetzt wieder ab. Das Ergebnis: sp fcrbar stabilere Raumtemperaturen, weniger Hitzepeaks im Sommer und angenehme Behaglichkeit im Winter f6ffentlich kaum diskutiert, aber f fcr kompakte Wohnungen, Dachgeschosse und sonnige Wohnzimmer hochinteressant.
Was sind PCM-M f6bel 26 wie funktionieren sie?
PCM sind Stoffe (z. B. Paraffin- oder Pflanzenwachse), die bei einer bestimmten Temperatur schmelzen und dabei viel latente W e4rme speichern. Beim Erstarren wird diese W e4rme wieder freigesetzt. In M f6belpaneele integriert, wirken sie wie Temperaturpuffer genau um den Schmelzpunkt herum (typisch 22 30 b0C):
- Aufheizen tags fcber: Das PCM schmilzt und nimmt W e4rme auf 26 d e4mpft den Temperaturanstieg.
- Abk fchlen nachts: Das PCM erstarrt und gibt gespeicherte W e4rme ab 26 st fctzt die Nachtluftung.
- Passiv, ger e4uschlos, wartungsarm: keine L fcfter, kein K e4ltemittel.
Aufbau: Thermoaktives Wandregal im Querschnitt
- Front/Decklage: 3 5 mm Holzfurnier (Eiche, Nussbaum oder Linoleumfurnier) 26 diffusionsoffene Oberfl e4che.
- PCM-Kern: 10 16 mm mineralische Platte mit mikroverkapseltem PCM (Massenanteil 20 35 %), Schmelzpunkt je nach Einsatz 23 26nbsp; b0C (Wohnzimmer) oder 26 26nbsp; b0C (Bad/S fcdfassade).
- R fcckseite: 3 5 mm Holzwerkstoff mit Konvektionskan e4lchen (Fr e4sbild), optional Akustikvlies f fcr Schallabsorption.
- Beschlag: verdeckte Tragschienen (mind. 40 kg/m Traglast), Entkopplungsband zur Wand.
Speicherkapazit e4t Daumenregel: Pro 1 m b2 Paneel mit 15 mm PCM-Platte (25 20% PCM, 900 kg/m b3) lassen sich rund 120 20 200 Wh latente W e4rme im Bereich 22 26ndash;26 b0C puffern.
Anwendungsszenarien mit Praxiswerten
1) S fcdfenster im Wohnzimmer
2,5 m b2 thermoaktive Regale an der inneren Fensterlaibung und flankierenden W e4nden:
- Effekt: Reduktion der Hitzepeaks um 1,0 261,8 K an hei dfen Nachmittagen.
- Synergie: In Kombination mit Nachtluftung (Fenster auf) wird das PCM jede Nacht feffnet benergeladen ab.
2) Schlafzimmer f fcr ruhige Sommern e4chte
- Setup: Kopfteil-Wand mit 1,8 m b2 PCM-Paneelen (T b0-Schmelzpunkt 24 b0C).
- Effekt: 0,8 261,2 K weniger Maximaltemperatur zwischen 22:00 2603:00 Uhr, sp fcrbar konstanteres Raumklima.
3) Homeoffice im Dachgeschoss
- Setup: 3 m b2 PCM-Wandregale plus helle, reflektierende Oberfl e4chen.
- Effekt: K fchllastspitzen sinken; kleine Monoblock-ACs laufen k fcrzer (typisch 15 2630 % weniger Laufzeit an Hochsommertagen).
Vorteile und Grenzen
| Aspekt | Beschreibung | Praxisnutzen |
|---|---|---|
| Passiv | Ohne Strom, L fcfter oder K e4ltemittel | Ger e4uschlos, wartungsarm |
| Behaglichkeit | D e4mpft Temperaturschwankungen um den Komfortbereich | Weniger Hitzepeaks, stabilere N e4chte |
| Multifunktion | Speicher + Stauraum + Akustik | Kein Platzverlust, ruhiger Raumklang |
| Nachr fcstbar | Als Regal/Paneel an Bestandsw e4nden | Sanftes Retrofit statt Kernsanierung |
| Grenzen | Kapazit e4t begrenzt (100 200 Wh/m b2 @ 15 mm) | Kein Ersatz f fcr schlechte Verschattung oder fehlende Nachtluftung |
Fallstudie: Altbau-Wohnzimmer (18 m b2) mit S fcdfassade
- Aufbau: 2,8 m b2 thermoaktive Regale (15 mm PCM-Kern, 25 % PCM, Tm 24 b0C).
- Beobachtungszeit: Zwei hei dfe Julitage, Au dfenmax 33 b0C, innen Verschattung + Nachtluftung.
- Ergebnis:
- Maximale Raumtemperatur von 28,7 b0C auf 26,9 b0C reduziert (
